Bei meinem letzten Steifzug durch den Elektronikgiganten MediaMarkt entdeckte ich zufällig ein neues Wii Spiel, das meine Aufmerksamkeit weckte. Die Rede ist von Wii Music, welches ganz frisch am 14. November diesen Jahres erschienen ist. Da konnte ich als Wii- als auch als Musikfan nicht widerstehen es zu kaufen.

Zu Beginn des Spiels führt euch zunächst einmal der Musiklehrer Sebastian Tutori in die Steuerung und Konzepte des Spiels in einem absolut unauthentischem Italienisch (mit Untertitel) ein. Im Grunde genommen ist seine Aussage, vereinfacht gesagt: „Spielt wie ihr wollt, hauptsache ihr habt Spaß dran!“ Eine durchaus ansprechende Anforderung, finde ich. Anschließend werdet ihr gleich in die Pflicht genommen und müsst euer Können beim Nachspielen von „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ beweisen. Während ihr Musik covert, Albumcover designed und euch über eure eigene Interpretation eines Liedes amüsiert, schalten sich nach und nach weitere Tutorien und Titel frei.

Neben dem freien Musizieren gibt es weitere Spielmodi, die, wie ich finde, besonders viel Spaß machen. Darunter fallen „Dirigent“, „Glockenspiel“, „Menschliche Stimmgabel“ und „Schlagzeugunterricht“. Letzteres benötigt das Wii Balance Board um gespielt zu werden.

Aber nicht nur alleine bringt das Musik machen Freude. Das Spiel ist bis auf wenige Ausnahmen für bis zu vier Spielern ausgelegt. Die Ausnahmen bilden sämtliche Tutorien sowie der Modus „Schlagzeug“.

Etwas schade ist, dass bei „Dirigent“ sowie bei „Glockenspiel“ während des ganzen Spiels nur fünf Lieder zur Auswahl bereit stehen. Hier hätte ich mir ein paar mehr Alternativen gewünscht.

Alles in allem kann ich dieses Spiel jedem empfehlen, der Spaß am unkomplizierten Musizieren ohne Notenlesen hat, sich aber Taktgefühl aneignen beziehungsweise darin verbessern möchte. Das Niveau steigt, wie bei Nintendo üblich, recht schnell nach oben, dennoch muss nichts perfekt sein, um weiterzukommen.

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